Das Konzept von Brave Art ist simpel

Fördern und Bekanntmachen von künstlerischen Arbeiten Behinderter verlangt nicht nur Kenntnisse der Kunstszene und das Sammeln von Profilen, Kontakten und Arbeiten. Es ist auch die Basis, die junge und talentierte Künstler dazu animieren soll, es den bekannten Größen gleich zu tun.

Dabei ist der nächste Schritt, die Bekanntmachung, also das Veröffentlichen, das zur Schau stellen in Galerien und Ausstellungen. Des Weiteren ist die Performance sowohl ein Genuß für die Konsumenten, die nicht nur im Behindertenbereich tätig sind, sondern auch eine wichtige und notwendige Maßnahme, Kunst von "Sondergruppen" in ihrer Wertigkeit den nichtbehinderten Künstlern gleichzustellen. Und das geht nur im gemeinsamen Erleben, Arbeiten und Ausstellen von nicht- wie auch behinderten Künstlern.

Und ohne Breite keine qualitative Spitze.

Viele talentierte und junge Anfänger ergeben in einigen Jahren eben zumindest wenige gute und erfolgreiche Könner. Diese zu finden, zu fördern und die Basis, die Plattform zu bereiten, auf den Bühnen und Galerien der Nation oder gar der Welt zu stehen und Chancen auf Karrieren zu erhalten, ist die Aufgabe von Brave Art.
 
Dass das nicht ohne professionelle Hilfe geht und nur mit einem entsprechenden Aufwand sowohl begeisterter und überzeugter ehrenamtlicher Mitarbeiter als auch erfahrener und erfolgreicher Profis umgesetzt werden kann, versteht sich von selbst und kann, ohne dass der seriöse und professionelle Ansatz in Abrede gestellt wird, gar nicht anders sein.

 Sowohl die Kontakte zu Künstlern wie Thomas Quasthoff, Klaus Kreuzeder und Peter Radke ebenso wie  Roger Willemsen, Xavier Naidoo, Haidi Zhang und Förderern  von Beckenbauer, Burda bis Voss und vielen anderen sind notwendig, gesellschaftlich relevante Ergebnisse und mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Dabei wird auch die Politik eine wesentliche Rolle spielen. Schäuble, Schmidt und Köhler haben quasi Beruf und Berufung, Schicksal und Stellung, eine besondere Stellung zu diesem Thema einzunehmen und es gilt, diese für das Projekt, das einen Mehrjahresfocus hat zu gewinnen.

ZIELE UND AUFGABEN

Unsere Ziele und Aufgaben umfassen die Schaffung von Möglichkeiten, talentierte junge behinderte Menschen zu entdecken, in ihrem Bereich zu fördern und mit erfolgreichen Künstlern in Workshops, Musik-Sessions, Netzwerken, Aufführungsmöglichkeiten, Ausstellungen oder Techniktransfers zusammenzubringen.

VORGEHENSWEISEN

  • In Schulen und Einrichtungen für Behinderte sollen interne Wettbewerbe geschaffen werden, um Talente zu sichten, die in Schulen initiierte Workshops besuchen dürfen (Körperbehinderten-Schulen, Berufsförderungswerke etc.)
  • Regionale Künstler sollen gewonnen werden um vorhandene Fertigkeiten der Gesichteten zu erweitern und Techniken zu vermitteln (z.B. Mundmaltechnik, Farbmischverfahren ohne Fingerfunktion, Werkzeuganpassungen bei Bildhauerarbeiten wie Griffänderungen etc.)
  • Bundesweite Talentscouts suchen für die jeweilige "Kunstdisziplin" geeignete Teilnehmer für Talentwettbewerbe nach dem Vorbild bestehender Formate, wie z.B. DSDS
  • Vergabe von Stipendien an mögliche Sieger
  • Internationaler Austausch
  • Zusammenarbeit mit Kunstakademien
  • Presse und Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung bei Ausstellungen, Vernissagen, Konzerten

WEITERER ABLAUF

Ein solches Konzept entsteht zunächst im Kopf. Im zweiten Schritt müssen dann begeisterte Mitstreiter gewonnen werden. Bei bisher allen Gesprächen stieß die Initiative nicht nur auf Wohlwollen, sondern auf spontane Begeisterung. Neben Professoren, Chefredakteuren führender Zeitschriften und angesprochenen Künstlern aus dem Bereich der darstellenden Kunst und der Musik, kann schon jetzt auf eine interessante und in dieser Form wohl selten erlebte Kooperation von ebenso sozial engagierten, wie auch in der Öffentlichkeit stehenden Persönlichkeiten gesetzt werden. Weitere Künstler, Partner und Sponsoren sind zu finden und in einer noch zu konstituierenden Form zusammenzubringen.

Außerdem ist der Kapitalbedarf für die organisatorischen Abläufe zu beschaffen. Dazu werden vor allem Stiftungen, aber auch Firmen mit der Affinität zur Kunst angesprochen.

Es werden Serviceclubs um Unterstützung gebeten und sind z.T. bereits informiert. Hier darf von einem sehr großen Interesse ausgegangen werden.

Die Träger der oft privaten Schulen sind als Nutznießer ebenfalls gefragt.

Charityabende und -Veranstaltungen sind ebenfalls in der Planung.

KOSTEN

Ganz ohne Kosten geht es natürlich trotzdem nicht. Die Büroverwaltung, die Reisekosten und zumindest geringe Entlohnung der mit dem Konzept Beschäftigten, kann nicht alleine von denen getragen werden, die ohnehin ihre ganze Freizeit und Energie einbringen. Hier soll eine transparente, von einem Gremium stets kontrollierbare Institution geschaffen werden, die die Verwendung der Gelder überwacht und den gezielten Einsatz für die Talente garantiert. Dabei gilt: Es werden nur solche Aktivitäten gestartet, die zuvor finanziell abgesichert sind. Entsprechende Erfahrungen bringen die Initiatoren durch eine Vielzahl von organisierten Veranstaltungen und Partizipationen an verschiedensten Events mit.