"Erleuchtung gibt´s im nächsten Leben" - Eine verrückte Reise durch Indien!
Der Schriftsteller Andreas Altmann in seinem Vorwort: "Andreas Pröve lehrt uns die Sehnsucht nach der weiten, endlosen Erde"
Indien: Kein anderes Land zieht
Andreas Pröve immer wieder so magisch an, keines verlangt ihm mehr ab, keines hat er so oft bereist. Jedes Jahr brechen hier Millionen Gläubige auf - Bauern und Handwerker, Busfahrer und Programmierer; in Gewändern, die alle Kastenunterschiede überdecken. Sie opfern Zeit, Geld und ihre Gesundheit; sie kommen barfuß, auf glühenden Kohlen und Nagelbrettern, um zu leiden, zu entbehren, sich zu kasteien und ihren Göttern zu huldigen. Das Reisen als Bußgang: Kaum etwas könnte
Andreas Pröve, der seit 25 Jahren im Rollstuhl die entlegensten Winkel der Erde erkundet, fremder sein. Ebenso skeptisch wie fasziniert folgt er den Spuren der Gläubigen. Als Fährtenleser in die Welt der Erleuchtung trifft er auf Sadhus und Hungerkünstler, einbeinige Gurus und stumme Asketen. Er durchstreift Slums und Naturschutzgebiete, die Backwaters an Keralas Küsten und die Kardamomberge, trotzt rabiaten LKW-Fahrern, freundet sich mit Straßenkindern in Mumbai an und verliert sich in jahrtausendealten Tempeln.

